Skip to main content

Unser jährliches Abschlussevent „Porsche Cool Down“ führte mit einer Mischung aus Abenteuer, Landschaft und Kultur in die Obersteiermark. Erste Station war der Steirische Erzberg, den wir mit einem „Hauly“ erklommen. Mit 860 PS deutlich stärker als unser Porsche, aber in der Übersetzung dem Berg angepasst. Der zu einer Ausflugsplattform mit Sitzplätzen umgebaute Schwerlastwagen lässt das Erlebnis Erzberg in beeindruckender Weise von einer ungewöhnlichen Perspektive miterleben. Wir konnten auch die Streckenführung des „Erzberg Rodeo“ in Augenschein nehmen die uns großen Respekt vor den Leistungen der dortigen Rennteilnehmer abrang.

Bei bestem Herbstwetter starteten wir die Weiterfahrt über Hieflau und durch die gewaltige Kulisse des Gesäuses nach Hall bei Admont, wo wir uns im Gasthaus zur Ennsbrücke von der Familie Pirafelner mit steirischen Schmankerln verwöhnen ließen. Für die Anreise zum nächsten Ziel, der Burg Strechau wählten wir die Strecke über die Kaiserau nach Trieben und die alte Ennstalbundesstraße, alles mit wenig Verkehr und ideales Geläuf für eine Porschefahrt. Einzig der Versuch des direkten Aufstiegs zur über dem Paltental trohnenden Burg mittels Wanderweg war zum Scheitern verurteilt, so mussten wir doch die übliche Strecke über Lassing wählen.

Auf der Burg Strechau, der zweitgrößten Wehranlage der Steiermark, erwartete uns die Ausstellung „150 Jahre Steyr – Personenkraftwagen von 1920-1941“. Diese Gesamtschau der Steyr-Personenkraftwagen von 1920-1941 erregt auch internationales Interesse. Kurator und Burgherr Wolfgang Bösch hat in akribischer Kleinarbeit und nahezu weltweit die kostbaren Kleinode der Fahrtechnik und des Fahrzeugbaues zusammen zu getragen. Zuvor hatten wir eine höchst interessante Burgführung mit herrlichem Fernblick ins Paltental.

Für einige hieß es nun Abschied nehmen und die Rückfahrt über die A9 antreten, wir aber nützten die Gelegenheit, noch schnell den Triebener Tauern Porsche mäßig unter die Räder zu nehmen, einen kleinen Einkehrschwung in Kleinlobming südlich von Zeltweg zu machen und in den frühen Abendstunden das verkehrsarme Gaberl in zügiger Fahrt zu überqueren. Ein kurzer Blick auf den Tripmaster zeigte eine Tageskilometerzahl von 350! Das garniert mit den Sehenswürdigkeiten des Tages war doch ein sehr würdiger Saisonabschluss ganz nach unserem Geschmack!

 

Bilder + Bericht: Karl Steiner